Das Aluprof MB-Ferroline ist ein System, das man auf den ersten Blick kaum als Aluminium erkennt. Es sieht fast aus wie ein altes Stahlfenster, nur dass man beim Anfassen merkt: leichter, wärmer, handlicher. Trotzdem ist alles stabil, fest und präzise gearbeitet – schmale Profile, klare Linien, stimmige Proportionen wie bei den alten Fenstern, aber technisch auf dem neuesten Stand.
Entwickelt wurde es für Gebäude mit Charakter: alte Industriebauten, denkmalgeschützte Fassaden, Stadthäuser mit schmalen Stahlprofilen. Da, wo die Fenster schmal sein müssen und trotzdem dicht. Der Rahmen hat 77 mm Bautiefe, der Flügel 86 mm, dazwischen die thermische Trennung mit drei Kammern. Das reicht, um auch große Flügel ruhig zu halten. Die drei Dichtungsebenen – außen, mittig und innen – sorgen dafür, dass man beim Schließen kein Klappern hört, sondern nur ein sattes Einrasten.
Was das System besonders macht, sind die schmalen Ansichtsbreiten. Das wirkt fein, fast filigran, bleibt aber stabil. Gerade bei Sanierungen ist das wichtig – man will die alte Optik behalten, aber nicht auf Dichtheit oder Wärmeschutz verzichten. Mit einer guten Dreifachverglasung erreicht das MB-Ferroline einen Uw um 0,8 W/m²K; für so schmale Rahmen ist das beachtlich.
Auch beim Schallschutz bleibt es ruhig im Haus: Mit passendem Schallschutzglas sind bis zu 47 dB möglich – das spürt man deutlich, wenn draußen Verkehr ist. Für den Einbruchschutz lässt sich das System mit passenden Sicherheitsbeschlägen bis RC2 ausrüsten.
In der Praxis läuft das MB-Ferroline sauber: Die Beschläge greifen gut, das Material arbeitet nicht, selbst bei Sonne oder Frost. Pflege braucht es kaum – gelegentlich abwischen, Dichtungen einfetten, mehr nicht. Aluminium bleibt formstabil, wetterfest und unempfindlich gegen Feuchtigkeit.
Das MB-Ferroline ist kein System für schnelle Neubauten, sondern gemacht für Projekte mit Geschichte, wo Optik und Technik zusammenpassen sollen. Wer stattdessen maximale Dämmung im Neubau sucht, findet bei den weiteren Aluminiumfenstern mit dem MB-86N und MB-104 Passive die hochdämmenden Systeme.