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Glasarten

Sonnenschutzglas: Schutz vor Hitze und Sonne

Sonnenschutzglas schützt Räume vor zu viel Sonne und sommerlicher Überhitzung. Besonders an Südseiten, bei großen Fensterflächen, Wintergärten oder Schiebetüren heizen sich Innenräume sonst schnell auf. Eine spezielle Beschichtung im Glas reflektiert und absorbiert einen Teil der Sonnenenergie – so kommt weniger Wärme an, während weiterhin genug Tageslicht in den Raum fällt.

Sonnenschutzglas im Fenster reduziert Sonneneinstrahlung und Hitze im Innenraum
Sonnenschutzglas – weniger Hitze, voller Lichteinfall.

Wie Sonnenschutzglas funktioniert

Die Wirkung steckt in einer hauchdünnen Beschichtung. Sie reflektiert einen Teil der Sonnenstrahlung und nimmt einen weiteren Teil auf, bevor er den Raum erreicht. An sonnigen Tagen heizt sich der Innenraum dadurch spürbar weniger auf.

Wichtig: Sonnenschutzglas dunkelt nicht einfach ab. Moderne Verglasungen sind so abgestimmt, dass sie weiterhin viel Licht durchlassen und nur den Wärmeeintrag senken. Wie stark die Schutzwirkung ausfällt, hängt von der Ausführung, der Gebäudeausrichtung und der Fenstergröße ab.

Aufgebaut ist Sonnenschutzglas meist als Isolierverglasung, bei der die Beschichtung geschützt im Inneren des Scheibenaufbaus sitzt.

Aufbau von Sonnenschutzglas mit spezieller Beschichtung zur Reduzierung der Sonneneinstrahlung
Aufbau von Sonnenschutzglas im Fenster.
1Glasscheibe mit Sonnenschutzbeschichtung
2Weitere Glasscheibe im Isolieraufbau
3Reduzierte Sonneneinstrahlung durch spezielle Beschichtung
4Abstandhalter im Randbereich
5Trockenmittel im Abstandhalter
6Dichtsystem des Randverbundes

Standardglas und Sonnenschutzglas im Vergleich

Im direkten Vergleich zu normalem Fensterglas zeigt sich, was Sonnenschutzglas leistet:

EigenschaftStandardglasSonnenschutzglas
Sonneneinstrahlunghochreduziert
Wärmeeintraghochdeutlich reduziert
Lichtdurchlasssehr hochhoch bis mittel
Raumtemperatur im Sommersteigt stark anangenehmer
Große Glasflächeneingeschränktempfohlen
Das Prinzip
Kühler bleiben, ohne abzudunkeln.

Die Beschichtung hält einen Teil der Sonnenwärme draußen, lässt das Tageslicht aber weitgehend herein. Der Raum bleibt hell, die Blendung sinkt – und an heißen Tagen bleibt es spürbar angenehmer.

Wo Sonnenschutzglas sinnvoll ist

Überall, wo viel Sonne auf große Glasflächen trifft, spielt Sonnenschutzglas seine Stärke aus:

Fenster auf Süd- & WestseitenGroße Schiebetüren (HST & PSK)Wintergärten
Bodentiefe FensterStark besonnte WohnräumeBüro- & Gewerbegebäude

Sommer wie Winter kombinierbar

Moderne Sonnenschutzverglasung lässt sich gut mit Wärmeschutz verbinden: Im Sommer hält sie Hitze draußen, im Winter trägt sie zur Energieeffizienz bei – sie lohnt sich also ganzjährig. Ob und wie stark eine Sonnenschutzverglasung nötig ist, hängt von der Gebäudeausrichtung, der Fenstergröße, der Raumnutzung, der gewünschten Helligkeit und vorhandenem Sonnenschutz wie Rollläden oder Raffstores ab.

Wärmedämmung im Standardaufbau – Sonnenschutz und Energieeffizienz in einem.

Mehr Ruhe, wenn neben Hitze auch Lärm stört.

Mehr Schutz und Stabilität bei großen Glasflächen.

Auf einen Blick

Sonnenschutzglas lohnt sich überall dort, wo direkte Sonne Räume schnell überhitzt – an Süd- und Westseiten, bei großen Fenstern, Wintergärten und offenen Wohnbereichen. Es senkt den Wärmeeintrag und die Blendung, ohne den Raum spürbar zu verdunkeln, und lässt sich gut mit Wärmeschutz kombinieren. Einen Überblick über alle Verglasungen gibt unsere Seite Glasarten für Fenster.

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