Das VEKA Softline 76 AD sitzt genau zwischen dem kompakten Softline 70 AD und den tieferen 82er-Systemen – und genau das macht seinen Reiz aus. Mit 76 mm Bautiefe und dem 5-Kammer-Profil vereint es die Vorteile der 70- und der 82-mm-Systemwelt, ohne dass die Kosten spürbar steigen.
Die zwei umlaufenden Anschlagdichtungen schützen zuverlässig vor Wind, Regen und Zugluft. Der Rahmen-Uf-Wert liegt bei 1,2 W/m²K – mit einer guten Dreifachverglasung erreicht das Fenster einen Uw von rund 0,8 W/m²K. Das ist ein Wert, der sich sowohl für die energetische Sanierung als auch für den Neubau eignet.
Auch beim Schallschutz zeigt das 76 AD seine Stärke: Mit passendem Schallschutzglas sind bis zu 47 dB möglich – deutlich mehr als beim schmaleren 70 AD. Wer an einer belebten Straße wohnt, merkt den Unterschied direkt.
Besonders ist das spezielle Flügelrahmenprofil für Klebetechnik: Damit lässt sich die Verglasung fest mit dem Flügel verkleben, was Stabilität und Wärmedämmung bei großen Glasflächen zusätzlich verbessert – ein Detail, das bei Sonderkonstruktionen mit großen Fensterelementen zum Tragen kommt.
Sicherheitstechnisch lässt sich das Softline 76 AD problemlos aufrüsten. Mit stabilen Stahlverstärkungen und passenden Sicherheitsbeschlägen ist die Widerstandsklasse RC2 erreichbar.
Optisch bleibt das Profil typisch VEKA: schmale Ansichtsbreiten, leicht abgerundete Kanten, ein Design, das sich in traditionelle wie moderne Architektur einfügt. Große Glasflächen sind dank der schlanken Konstruktion problemlos möglich.
Unterm Strich ist das Softline 76 AD ein echtes Mittelklasse-System: mehr Dämmung und Schallschutz als das 70 AD, aber wirtschaftlicher als die dickeren Profile. Wer noch mehr Dichtigkeit sucht, findet bei den weiteren Kunststofffenstern mit dem Softline 76 MD die Variante mit Mitteldichtung.