Das Kömmerling 70 AD ist so gebaut, dass man gute Wärmedämmung bekommt, ohne gleich in die ganz tiefe Profilklasse zu müssen. Fünf Kammern im Rahmen, 70 mm Tiefe – das reicht, um Wärme drin und Lärm draußen zu halten.
Die zwei umlaufenden Anschlagdichtungen machen das Ganze komplett geschlossen. Sie sitzen gut, schließen gleichmäßig und lassen weder Wind noch Feuchtigkeit durch. Gerade im Herbst, wenn es draußen nass und kühl ist, spürt man, wie konstant die Temperatur im Raum bleibt.
Bei der Verglasung ist das System flexibel: Bis 44 mm Glasstärke sind möglich, egal ob Doppel- oder Dreifachverglasung. Mit guter 3-fach-Scheibe erreicht das Fenster einen Uw-Wert bis rund 0,90 W/m²K – ein Wert, der nach BAFA und KfW förderfähig ist. Für ein 70er Profil ist das richtig ordentlich.
Auch beim Lärm hilft das System. Wie ruhig es drinnen wird, hängt vor allem vom Glas ab – mit passendem Schallschutzglas bis zu 45 dB - je nach Verglasung, bleibt es auch an einer belebten Straße spürbar leiser.
Beim Thema Sicherheit ist es unkompliziert. Schon serienmäßig bringt der Winkhaus-Beschlag eine erhöhte Grundsicherung mit; mit den passenden Sicherheitsbeschlägen und der Stahlarmierung lässt sich das Fenster bis RC2 ausstatten – ohne dass man am Design etwas ändert.
Optisch bleibt das 70 AD ruhig: klare Linien, schlanke, flächenversetzte Ansichten, glatte Flächen. Es stehen Farboptionen von Weiß über Anthrazit bis zu Holzdekoren zur Verfügung, dazu matte und strukturierte Oberflächen. Pflege braucht es kaum – gelegentlich abwischen, Dichtungen leicht pflegen, fertig.
Im Grunde ist das Kömmerling 70 AD kein Fenster, über das man viel reden muss. Es funktioniert, läuft sauber und hält – und wer mag, schaut sich danach noch weitere Kunststofffenster der Kömmerling-Reihe an, etwa die tieferen 76er- oder 88er-Systeme.